Mark Rinasky

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Nach vier Tagen Twitter-Maraton.

Das Werkzeug des Relativismus: Sprache als Mittel zur Distanz

Hin und her getrieben vom Widerstreit der Meinungen, der durch die Herrschaft der Stärkeren bestimmt wird, scheint die Moderne ihren moralischen Kompaß zu verlieren. Die Privatisierung der Wahrheit hat zur Tyrannei von Denkmoden und einer falsch verstandenen Toleranz geführt, das Absolute wurde zur Verhandlungssache herabgestuft, und Erkenntnis ist zum Spielball der Beliebigkeit geworden. Schon wer die Frage nach der Wahrheit stellt, gilt heutzutage als Sektierer. Doch Wahrheit und Freiheit gehören untrennbar zusammen.

Repressiver Moralersatz: Die Tyrannei der Toleranz

Kern des neuen Demokratieverständnisses ist die Doktrin, auf jeglichen Wahrheitsanspruch zu verzichten, um ein Abdriften in die Willkürherrschaft zu vermeiden. Es wird behauptet, daß unbedingte Überzeugungen intolerant sind, weil sie andere Überzeugungen für falsch halten. Dieser neue Begriff von «Toleranz» verbietet es, Überzeugungen zu haben, «weil diese per definitionem intolerant sind» (Spaemann). «Damit kippt der ganze Wertekanon», denn die wahre Toleranz respektiert Überzeugungen, während das vorgeschobene Toleranzverständnis den Anspruch auf Liberalität verhöhnt, indem es den Begriff, mit dem es vordergründig punktet, ad absurdum führt: die Tyrannei der Toleranz ist der Inbegriff der Intoleranz. weiter lesen

Unser Klassenlehrer, Herr K., gehörte zu den wenigen Lehrern, die einen Anzug trugen. Er fehlte nie, war immer pünktlich, und es schien, als wachte er mit gewissenhafter Strenge nicht nur über seine Schüler, sondern vor allem über sich selbst. Jedenfalls war das unser erster Eindruck. Doch schon sehr bald stellte sich heraus, daß Herr K. einen Nervenarzt hätte aufsuchen müssen: seine Wutanfälle hatten etwas Pathologisches.
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Unberechenbar

Wir haben uns oft gefragt, wie ein einziger Mensch soviel Groll in sich versammeln kann; im Klassenraum spielten sich schier unglaubliche Szenen ab: Wenn Herr K. einen seiner Anfälle hatte, flogen auch schon einmal Kugelschreiber und Bücher durch die Gegend. Gebrüllt wurde jede zweite Schulstunde, in besseren Zeiten nur einmal pro Woche; dann aber so laut, daß wir manchmal dachten, der Mann müsse gleich sterben. Dabei war es vollkommen unmöglich, seine Anfälle vorauszusehen, bisweilen genügte ein nichtiger Anlaß, um ihn aus der Bahn zu werfen. Würde er irgendwann womöglich zuschlagen? Oder tatsächlich im Klassenzimmer sterben? Wir hatten Angst um/vor ihm.

Rebellion

Um die Hilflosigkeit, mit der wir dem Treiben unseres Klassenlehrers ausgeliefert waren, besser zu ertragen, rebellierten wir, und unsere Rebellion nahm im Verlauf der beiden Schuljahre, wo Herr K. unsere Klasse führte, nahezu groteske Formen an. Eine ganze Tube Alleskleber wurde auf dem Lehrerpult ausgedrückt, Vorhänge wurden abgerissen, sogar Schränke verschwanden. Im Klassenbuch fehlten ganze Wochen. Einmal, Herr K. hatte gerade einen neuen Wagen gekauft, gaben wir eine Anzeige in seinem Namen auf – mit Angabe seiner Privatnummer: Notverkauf. Es war ein Mitsubishi Galant. Am nächsten Tag, kaum hatte uns Herr K., irgendetwas auf die Tafel schreibend, den Rücken zugekehrt, rief jemand mit verstellter Stimme flüsternd aber doch deutlich hörbar: «Mitsubishi!» Anschließend riefen sogar mehrere Mitschüler gleichzeitig. Unser Vorgehen war nicht ungefährlich, denn von den Noten hing viel ab. Doch das Bedürfnis, sich gegen die Zustände aufzulehnen, entzog sich dem Verstand: Es war eine Notwendigkeit.

Zerstörung

Das Mitsubishi-Ritual haben wir über viele Monate durchgezogen – mit einer Leidenschaft, die mich heute erstaunt. Man hätte glauben können, es sei unser Ziel gewesen, Herrn K. ins Krankenhaus zu bringen. Das Beängstigende war, daß wir es schafften, uns von Monat zu Monat zu steigern. Dabei war es nicht einmal Haß, den wir für diesen Menschen empfanden, auch keine abgrundtiefe Verachtung, er tat uns sogar leid, und doch war es uns nicht möglich, den Konflikt auf andere Weise auszutragen: Wir mußten den Unterricht zerstören. Es war wie ein Zwang. Eine Sucht. Waren wir auch krank geworden?

Kampf

Einmal habe ich mitten im Unterricht die FAZ aus der Tasche gezogen, sie vor mir ausgeklappt und gelesen. Es war eine Mutprobe. Daß Herr K. ausrasten würde, war klar. Die Frage war nur, konnte ich es schaffen, seiner mit Brüllstimme dahin schmetternden Aufforderung, die Zeitung wegzulegen, so lange zu widerstehen, bis er handgreiflich werden würde, und sei es auch nur in der Weise, daß er mir die Zeitung aus der Hand riß? War ich mutig genug, um dem Wahnsinn zu widerstehen? Ich hielt durch, allerdings nicht so lange wie ich erhofft hatte. Nach mehrmaliger Aufforderung, das Blatt endlich wegzulegen, kam Herr K. schreiend, außer sich vor Wut näher. Mitschüler berichteten mir später, sie hätten einen Schäferhund gesehen.

Finale

Nur eine Armlänge trennte mich noch von ihm. Plötzlich hob ich meinen Blick weg von der Zeitung und sah ihm direkt in die Augen. Immerhin war ich Klassensprecher, und es ging nun nicht nur um meine, sondern um die Würde der ganzen Klasse. Doch das Risiko, daß der Mann, der sich offenbar nicht mehr unter Kontrolle hatte, handgreiflich werden würde, erschien mir plötzlich zu groß. Wie konnten wir die Aktion abbrechen und doch siegen? Ich handelte instinktiv und tat erst einmal nichts, vier, fünf Sekunden vielleicht. Eine Grabesstille brachte den Raum zum Beben, die Anspannung war aufreizend und von einer Intensität, die für alle etwas Belastendes hatte; ein regelrechtes Vakuum wie vor einer Explosion baute sich auf. Unsere Blicke waren starr, unbeweglich – geradezu aneinander gekettet. Nach wie vor hielt ich die Zeitung in den Händen. Schließlich brach ein letzter Moment harten Schweigens an, jedes Nebengeräusch in sich aufsaugend. In dieses Schweigen hinein purzelte jetzt das Knistern der Zeitungsblätter, die ich langsam, wie in Zeitlupe, ja bewegungslos fast, aber voller Hingabe zusammenfaltete und schließlich so ordnete wie sie waren, als ich die Zeitung gekauft hatte. «Mitsubishi!»

Unser Spanischlehrer Herr Kaiser (Name geändert) war der Auffassung, daß zur rechten Aussprache spanischer Vokabeln Gesichtsverzerrungen unabdingbar sind. Und so gewährte er uns bei der Aussprache vieler Vokabeln einen Einblick in den einstudierten, über Jahrzehnte gereiften Vorrat verschiedenster Grimassen. Bei einigen Wörtern veränderte sich sogar seine Stimme in einen anklingenden Heulton und seine Körperhaltung erhielt einen soldatischen Schliff. «D-o-s A-z-a-f-a-t-a-s!» (Zwei Stewardessen) – bei dieser Kombination erreichte seine Performance einen Spitzenwert.
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Kaiser fragt, Kaiser antwortet

Herr Kaiser liebte die Geschwindigkeit, die sinnlose Raserei. Die Lektionen des Schulbuches mit dem Titel «Modernes Spanisch» wurden so schnell durchgepaukt, daß selbst die Besseren unter uns Schwierigkeiten hatten, das Erlernte zu verinnerlichen. Manchmal flog der «Unterricht» in einem alles verschlingenden Tempo dahin oder es wurde einfach nur vorgelesen, und so gab es nicht selten zu Beginn einer Schulstunde das Problem der Orientierungslosigkeit: Bei welcher Aufgabe waren wir zuletzt? Was war neu, was war alt? Gelegentlich wurden auch Lektionen übersprungen. Versehentlich. Herr Kaiser wußte es ja oft selber nicht. Aber vielleicht war das auch nicht so wichtig, wichtiger war der Zeitvorsprung, den wir brauchten, da unser Spanischlehrer Großes mit uns vorhatte. Es ging dabei weniger um die Sprache, Spanisch war nur die Plattform, über die er seine als Lebensweisheiten getarnten Skurrilitäten oder philosophische Treppenwitze und anderen Unsinn unter die Schüler brachte wie schlechte Hustenbonbons: Plattheiten, Pseudo-Ideale und abgedroschene Weisheiten, die er in einer Penetranz auf die Schulstunden verteilte, daß wir bisweilen ratlos zustimmten.

Kostproben aus dem Arsenal der Konfusionen

Es gab Stunden, die waren ein einziges Selbstgespräch, gespickt mit Momenten unfreiwilliger Komik, denen etwas Tragisches anhaftete. «Woran erkennen wir einen Mann von Tugend und Ehre?», fragte Herr Kaiser eines Tages – Arme verschränkt, Lippen ein Strich –, um die Antwort umgehend, das Fragezeichen fast verschluckend, selbst zu geben: «Ein Mann von Tugend und Ehre», sagte er, nun wieder grinsend, die Stimme um eine Oktave gehoben, «hat beim Auftauchen der Polizei im Straßenverkehr, auch wenn dies plötzlich geschieht, keine Angst. Niemals!» Kunstpause, verhaltener Applaus. Dank Herrn Kaiser erfuhren wir auch, warum kein Schüler, und mag er noch so brillant sein, die Note «sehr gut» verdient: «Sehr gut muß der Lehrer sein! Aber kein Schüler kann ein Lehrer sein!» Das klingt fast nach Wittgenstein. Der metaphysische Gehalt solcher und ähnlicher Sätze hat uns noch lange beschäftigt. Rülpser des finalen Verfalls.

Musterschüler unerwünscht

Sehr zum Leidwesen Herrn Kaisers gab es in der Klasse jemanden, der fast fließend Spanisch sprach. Er verfügte über umfassende Vorkenntnisse, entsprechendes Sprachtalent und er war auch sonst recht fleißig. Unser Spanischlehrer konnte gar nicht umhin, ihm im ersten Jahr eine Eins zu geben. War jetzt ein Schüler zum Lehrer geworden? Um die Wirklichkeit soweit zu beugen, daß die Kaiser-Philosophie nicht mit den Tatsachen kollidierte, verwies unser Lehrer auf die Zukunft und betonte die Einmaligkeit dieser Note als Anreiz, der seinem Wohlwollen zu verdanken und natürlich auch dem Umstand geschuldet sei, daß im ersten Jahr alles möglich ist – also auch das Unmögliche, wozu man ja die Eins zählen müsse. Entscheidend sei hingegen alles weitere, und hier könne kein Schüler, und sei er noch so begabt, die Geschichte umschreiben. Geschichte? Wie auch immer, auch im zweiten Jahr regnete es wieder Einsen und Herr Kaiser wiederholte seinen Standpunkt von der Unmöglichkeit einer Eins wie auch im ersten Jahr mit einer Routine, in der sich Fanatismus und Mißgunst die Hand reichten. Doch schließlich befand er sich, da sein Musterschüler nicht nur bei sämtlichen Klassenarbeiten, sondern auch im Unterricht mit Eifer und Kompetenz punkten konnte, in echter Erklärungsnot. Gab es einen Ausweg? Wir waren gespannt …

Pädagogischer Amoklauf

Wenige Monate vor den Sommerferien hatte Herr Kaiser den entscheidenden Einfall. Bislang mußten wir, wie das beim Erlernen einer Sprache üblich ist, deutsche Texte ins Spanische übertragen. Wenn jemand Vokabeln, Grammatik und Redewendungen gelernt hatte und das Richtige niederschrieb, hatte der Lehrer keinen Spielraum für manipulative Eingriffe. Für die meisten Wörter gab es ohnehin nur eine Entsprechung, manchmal auch zwei, nur selten mehr. Und selbst dort, wo mehrere Bedeutungen vorhanden waren, gab unser Spanischbuch exakte Hinweise für den Gebrauch, worauf man sich natürlich hätte berufen können. Vollkommen anders war aber die Situation jetzt, als wir plötzlich fast nur noch Spanisch-Texte ins Deutsche übertragen mußten. Wenn unser Mitschüler, dem bislang kaum einer Fehler nachgewiesen werden konnte, nun das spanische Adjektiv «malo» mit «schlecht» oder «falsch» übersetzte, was durchaus korrekt ist, behauptete Herr Kaiser, die Diktion des Textes verlange nach einem anderen Adjektiv, «niederträchtig» oder «perfide» sei die bessere Wahl und daher die richtige Lösung. «Schließlich lernen wir nicht nur Spanisch. Wie in jeder Fremdsprache lernen wir auch Deutsch!» Natürlich hatte Herr Kaiser mit diesem Verfahren stets die Möglichkeit, das Richtige für falsch zu erklären und umgekehrt; manchmal war seine Wahl geradezu bizarr: Wo beispielsweise «boshaft» hätte stehen können, war nach seiner Meinung «frevelhaft» richtig, unter Umständen auch «schurkisch», und wo «verwerflich» ein passendes und gebräuchliches Adjektiv gewesen wäre, musste plötzlich «schmählich» stehen oder «nichtswürdig» bzw. «infam» anstelle von «gehässig» oder «schändlich» anstelle von «gemein» sowie «fies» und nicht etwa «übel» und so weiter und so weiter. Der Leser ahnt es bereits: Unser Sprachtalent hatte von nun an keine Chance mehr, die Bestnote zu halten und bekam schließlich auf dem Abschlußzeugnis eine Zwei. So war das auf unserer Schule.

Ein Mitschüler erzählte mir später, Herr Kaiser sei im Jahr darauf mit seinem Wagen in der Stadt gesehen worden. Offenbar hatte ihm jemand einen Streich gespielt. Auf der Fahrerseite stand in knallroten, mit Sprühlack geformten und bis zur Heckfront sich hinziehenden Lettern: «Dos Azafatas!» Gerücht oder Wahrheit? Auf jeden Fall ein Sinnbild.

Der FDP gehen bald die Aufgaben aus. Schon debattieren Rösler und Westerwelle, ob sie in NRW überhaupt antreten sollen. Zeit für Alternativen.

Da die FDP, wie sie auf ihrer Webseite versichert, eine Partei ist, die nach vorne schaut, sollte sie gleich beides miteinander verbinden und ihren Internetauftritt lukrativer gestalten. Ohnehin interessieren sich die Menschen kaum noch für Politik. Und für die Politik der FDP interessiert sich ja offenbar nur noch die FDP selbst wie das Ergebnis im Saarland beweist (alles Selbstwählerstimmen). Dennoch sollte sich die Partei nicht aufgeben, schließlich haben die «Liberalen» eine Webseite. Und damit kann man Gutes tun.

Spielzeug – Geld – Spende

Grundgedanke: Familien mit niedrigem Einkommen haben die Option, günstig Spielzeug (das mit Hilfe von FDP-Aufrufen gesammelt wird) zu erwerben und gleichzeitig mit ihrem Kauf eine Spende zu initiieren, die nicht nur in der Dritten Welt überproportional viel bewirken kann, sondern auch in Deutschland (insbesondere dort, wo FDP-Politik schon wirksam werden konnte). Das Konzept paßt sehr gut in den Kontext der FDP-Seite und könnte Medienaufmerksamkeit auslösen. Wie das funktionieren soll? An die Bevölkerung wird der Appell gerichtet, Spielwaren anstatt Geld zu spenden (zu verschenken), damit die FDP die Spielwaren im Zuge eines automatisierten Verfahrens in Geldspenden verwandeln kann.

Verfahren (in fünf Schritten):

Der Spender setzt das Angebot inklusive Bild auf die FDP-Seite (www.fdp.de) – Schritt eins. Sobald sich ein Interessent findet, überweist dieser das Geld an die FDP (2) unter Angabe seiner Adresse. Nach Eingang des Geldes wird das Bild von den «Liberalen» eingegraut und mit der entsprechenden Zielanschrift versehen (3), womit der Spender das Signal erhält, das Spielzeug (an den Käufer) zu versenden (4). Im letzten Schritt kann die FDP das Geld spenden.

Am Ende haben alle gewonnen:

  • Der Spender hat gespendet (ohne Geld auszugeben).
  • Der Käufer hat Ware erworben (ohne einen überteuerten Preis zu zahlen).
  • Und die FDP hat eine Spende zur Weiterleitung an Bedürftige erhalten (ohne in Aktion zu treten), was mit einem erhöhten Zugriff beim Aufruf der anderen Infos, die sich auf der FDP-Seite tummeln, einhergehen könnte.


Hinweis:
Es kommt weder Spielzeug bei der FDP an, noch muß irgendetwas versendet werden! Die FDP ist lediglich die Mittlerstation (Kontrollinstanz). Der Aufwand würde sich auf den administrativ-finanziellen Sektor beschränken (Geld empfangen, Eingang bestätigen). Da nicht davon auszugehen ist, daß die Idee sofort boomt, dürfte der Aufwand zu Beginn überschaubar sein. Sobald ein größerer Zuwachs zu verzeichnen ist, könnte man eine Teilzeitkraft (Solms, Niebel) damit beauftragen. In diesem Zusammenhang müßte über eine kleine Vermittlungsgebühr zwecks Kostendeckung nachgedacht werden.

WORTSALAT – ein Büro-Spiel    

Zwei Gruppen werden gebildet. Jede Gruppe denkt sich einen Satz aus, wobei die Anzahl der Wörter der Anzahl der Gruppenmitglieder entsprechen muß: Jedem Gruppenmitglied wird ein Wort aus dem Satz zugeteilt. Anschließend tragen die Gruppen ihren Satz vor, indem alle Wörter gleichzeitig gerufen werden. Aus den erkannten Einzelwörtern muß dann der korrekte Satz gebildet werden.

Ziel & Effekt:

– Konzentration üben;
– Kombinationsfähigkeit schulen;
– Aussprache von Wörtern festigen;
– Langeweile töten.

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