Mark Rinasky

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Ein Programm, das kaum bekannt ist, obwohl es von Microsoft kommt …
OneNote ist ein digitales Notizbuch. Die Struktur ist einfach und durchdacht. Genial! Selbst bei größtem Informationsumfang kann der Überblick nicht verloren gehen; das Programm ist Datendepot und Verteilerstation zugleich. Texte, Bilder, Internetseiten, selbst Musikstücke und Videos – alles läßt sich im Schnellverfahren integrieren und im Sofortzugriff abrufen:

  • EDV-gestützt so arbeiten wie Sie es mit Papier und Kugelschreiber gewöhnt sind;
  • Zentrale Ressource für sämtliche Ideen;
  • Informationen erfassen und referenzieren.

Generell ist die Informationssammlung zwar mit einer Vielzahl von Programmen möglich, doch die Stärke von OneNote liegt «in der Übersicht und Verwertbarkeit der Infos. Das Programm ist sehr flexibel, und man kann es nach Belieben zurechtbiegen. Eine Art Softwareknete, die sich dem Nutzer anpaßt» (Amazon-Kritik). Notizen, Webrecherchen, Audioaufzeichnungen – der Schnellzugriff ist immer garantiert, die bisweilen mühevolle Suche nach dem Speicherort entfällt: Register, Unterregister und eine effiziente Suchfunktion sind bestens aufeinander abgestimmt. Das Abspeichern erfolgt automatisch; durch die permanente Synchronisierung ist unerwünschter Datenverlust  so gut wie ausgeschlossen. Bei Bedarf läßt sich das Programm mit anderen Personen zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Standorten nutzen; die Zentralverwaltung der Daten erfolgt dann über Windows Live mit Änderungsverfolgung.

Infos lassen sich nicht nur rasch markieren, indexieren und verknüpfen oder per Tastendruck an andere Programm senden – sie sind sogar frei auf dem Bildschirm plazierbar. Ferner lassen sich alle erdenklichen Arten von Textfeldern implementieren und im Bedarfsfall «kreuz und quer neu anordnen». Und beim Kopiervorgang aus dem Internet wird die Adresse mit abgespeichert. Stichwortkette: Clip- und Schnellablagefunktion, zeitsparende Tools, Seitengruppen mit mehreren Ebenen, optimierte Instrumente für die Abschnittsverwaltung sowie eine Navigationsleiste, die intuitiv und ohne Einführung genutzt werden kann. Jede Information kann mit Hyper-Links versehen werden, um jederzeit einen problemlosen Zugriff auf zugehörige Inhalte zu gewährleisten. Das Durchsuchen der Notizbücher erfolgt effektiver als in jedem anderen mir bekannten Programm, das Verwalten der Abschnitte ist selbsterklärend und das simple Zusammenführen sowie der Zugriff und das Organisieren von Inhalten mehrerer Anwendungen ist in seiner Unkompliziertheit beispiellos.

Fazit: Umständliche Ordnersuche? Entfällt. Mehrfaches Anklicken der verschiedensten Buttons, um eine Information, die tief in unserem System schlummert, auf den Schirm zu rufen? War gestern. Notizen in Papierform für das Wichtige, damit wir es nicht verlieren oder vergessen? Vergangenheit! Alles, womit wir im Livetakt arbeiten müssen, befindet sich jetzt an EINEM Ort. Exakt das war der Vorteil des Notizbuchs in Buchform, für das es bislang keine praktikable Alternative gab. Dank OneNote ist diese Lücke auf unserem PC geschlossen worden. Übersichtlichkeit und Effizienz sind einzigartig. Vielleicht sogar revolutionär. Seitdem ich mit diesem Tool arbeite, verbrauche ich kaum noch Zettel, Haftnotizen oder Karteikarten. Unglaublich. So übertrieben und irreführend viele Werbesprüche auch sein mögen, diesmal gehen Ankündigung und Wirklichkeit Hand in Hand: «Notizen waren gestern – OneNote ist heute.» Danke, Microsoft.

Links:
Microsoft OneNote 2010 – 1PC/1User (CD-ROM)
Selbstorganisation mit Microsoft OneNote 2010 (Broschiert)

Sonnenschein erfüllte die Instrumente in mehreren Reihen und schaltete die Kamera ein, als ein Alptraum, elektrisch versilbert, aus der Straße fiel: das einundzwanzigste Jahrhundert auf Stelzen.

Autos flogen über ihren Ausgangspunkt über die Decken der Welt zurück in die Stadt, Kaskaden aus geschmolzenem Grapefruit explodierten im Dreck. Menschenleer!

Selbst die Elemente der Stunde protestierten und eine Nonne eskalierte: «Mehr!» Doch ein Kartenspiel tickte dazwischen. Geknatter!
Flammen rosteten in Tiefkühltruhen, die Industrie stockte in Konserven – das Leitungsnetz schluckte Bruchglas. Verrat!

Neuankömmlinge verrotteten. Und Du? Seine schlanken Finger tippten Fetzen einer Störung nieder: Niederlage und Verhängnis purzelten ins Neon und wirbelten Berge aus den Instrumenten hervor. Kamera!

Eine auf höchste Leistung murmelnde Struktur trug ihn auf die Höhe eines Stops. Allein das Frühstück kam zu spät: das Jahrhundert türmte. Hier!
Aus geborstenen Bürgersteigen tropfte Lachs zum Ufer der Stadt. Und lachte. Auch der Sonnenschein lachte jetzt aus Fassaden. Da!
Nur die Kanäle lachten nicht: hihi. Kein Aber: kein Freispiel. Die Vielfalt war verpfuscht. Und das System rülpste sich an Feldern vorbei zum Garten in die Garage zurück. Prüderie!

Nichts funktionierte mehr.

Menschenleer.


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